Feuerlauf - III

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Ablauf eines Feuerlauf-Seminars

Ein Feuerlauf-Seminar kann von 4 oder 5 Stunden aber auch bis zu 3 Tagen dauern, je nachdem wie viel Mentaltraining man einbauen möchte. Bei uns dauert es ca. 6 bis 7 Stunden. In dieser Zeit wird die mentale Vorbereitung  sehr kompakt durchgeführt. Das beinhaltet sowohl theoretische wie auch praktische Aspekte.

Das Seminar beginnt mit dem "bewussten Ankommen". Man schaltet die Handys und sonstige mögliche Störfaktoren aus und konzentriert sich voll aufs HIER und JETZT. Danach gibt es eine Einstiegs-Meditation, weiters Theorie und praktische Übungen. In der ganzen Zeit wird ein Gemeinschafts-Gefühl aufgebaut, aber auch der Energiepegel in der Gruppe wird sukzessive erhöht. Bereits im ersten Drittel des Seminars geht es dann zum Aufbauen des Holzstoßes.  Danach gibt es eine kleine Pause.

Das Seminar geht mit einem typischen Mentaltraining weiter, man erfährt z.B: sehr viel über die geistigen Gesetze und deren Auswirkungen im Alltag. Nach der ersten Hälfte des Seminars geht es dann ans Anzünden des Holzstoßes. Auch hier helfen wieder alle mit, wodurch die Teambildung noch stärker gefördert wird. Danach gibt es wieder eine kleine Pause. Dann werden persönliche Ziele erarbeitet, Jeder macht das für sich und schreibt diese Ziele geheim auf ein Blatt Papier. Diese Ziele bekommen dann später, wenn das Blatt Papier verbrannt wird, noch eine transzentale Bedeutung.

Der Holzstoß brennt: bald werden wir übers Feuer laufenDer nächste Teil des Seminars findet nun mit dem Bewusstsein statt, dass da draußen bereits ein Feuer brennt, man hat sozusagen den Rubikon schon überschritten. Nun wird die Sache ernsthafter und die Konzentration aller Beteiligten nimmt zu. Nach weiteren theoretischen und praktischen Punkten geht es nach ca. 2 Stunden wieder zum Feuer. Dort werden Energiekreise gebildet und  mentale Übungen durchgeführt. Nachdem das Feuer herunter gebrannt ist, wird aus den glühenden Kohlen ein Glut-Teppich von 5 bis 7 m Länge ausgebreitet. In diesen Glutteppich kann man nun seinen Wunschzettel verbrennen. Nun ist alles fürs Feuerlaufen bereit.

Der Trainer eröffnet den Feuerlauf und schreitet als Erster übers Feuer, dann wird jeder Teilnehmer nochmals gecheckt und wenn er bereit ist,  gibt der Trainer den Glutteppich für jeden einzelnen Feuerläufer individuell frei. Unter dem Beifall der Zuseher geht nun jeder Feuerläufer freiwillig und freudig mit bloßen Füßen über die glühenden Kohlen.  Eine Verpflichtung zum Feuerlaufen gibt es nicht. Jeder kann und muss sich selbst dafür entscheiden und auch selbst die Verantwortung dafür übernehmen. Im Normalfall geht alles gut und es gibt einen unglaublichen Jubel und eine riesengroße Freude über das Geschaffte. Danach gibt es die Urkundenverteilung und eine kleine Feier.


Ein paar Punkte sind noch generell zu beachten:

  • Alkohol: Vor und während der ganzen Veranstaltung kein Alkohol, keine starken Medikamente oder Drogen aller Art;

  • Indoor: Bequeme Kleidung wird empfohlen. Fürs Meditieren kann/soll eine Decke oder Gymnastikmatte oder ähnliches mitgebracht werden; 

  • Outdoor: Da der Feuerlauf bei fast jedem Wetter stattfindet, sind festes Schuhwerk, warme Kleidung, eine Windjacke sowie eventuell auch ein Regenschutz zu empfehlen;

  • Musik: Es können Rhythmus-Instrumente wie Trommeln, Rasseln etc. mitgebracht werden. Einsatz zwischen den Pausen und beim Feuerlauf.

  • Der/die Trainer bieten das freundschaftliche DU an, um so eventuelle Spannungen oder Hierarchien abzubauen. Außerdem ist die Meditation mit "DU" wirksamer

  • Niemand MUSS laufen. Jeder entscheidet frei und ohne Zwang. Ängste und Unsicherheiten sowie jeglicher Zwang werden von den Trainern gezielt abgebaut.

  • Gruppendynamik: Auch das ist ein wichtiger Faktor. Die Gruppendynamik wird gefördert und schafft Harmonie sowie einen guten Energiepegel in der Gruppe. 

Fotos und Texte über die bisherigen Feuerläufe finden Sie auf den nachfolgenden Seiten (oder hier klicken).


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